Sonntag, 2. März 2008

(4) Wetterumschwung

Diabolische Kreativität war gefragt, als Donnerlicht und Blitzgewalt den Tagesverlauf bestimmen wollten. Nach unzähligen Umzugspannen sollte sich kein wegweisendes Licht am Horizont heraufbewegen, selbst die Dresdner Abreise versprach noch Unmögliches an moralfreien Evolutionstaktiken. Zur nächsten Götterdämmerung sollte ich aber wenigstens gut genährt und architektonischen Schutz genießend in einem Vorort Dresdens angekommen sein. Sonderlich nah gelegen zum großen Vorhabeversuch ist das zwar noch nicht, aber wie unsere instinkthaften Zitatversuche antworteten: Jeder fängt mal klein an; der erste Schritt ist immer am schwersten; Raxli faxli pulli paxli.

Zuversichtsrettend wirkte sich die Anwesenheit eines (enttarnten) Engels aus, der meine noch fehlende List zu ersetzen wusste. Scheinbar tritt mir da oben nicht jeder negativ gegenüber, was auch wunderschön der Wetterkampf visualisieren konnte. Hier sei nochmal ein Hinweis zum tiefsten Herzdank gegeben; wenn ich doch nur jeden Tag von Engeln umgeben wäre - aber vielleicht ist es ja so?!
Der Buchempfehlung werde ich schnellstmöglich nachgehen, da ich mich hinsichtlich meiner Strategem-möglichkeiten kilomeilenweit verschätzt habe; so bin ich noch längst nicht bereit dem eigentlichen Arbeitsfeld nachzugehen, denn hierzu erfordert es gedankenloses, und zwar ein bewusst gedankenloses, Tun. In etwa vergleichbar mit einer Langstreckenlaufdisziplin im Sport, wo sich nach einer kürzeren Zeit eben dieses gedankenlose Tun in einer Abstraktionsform wiederfindet.

Dem Anschein nach verkommt meine Handlungsreise zu einer Verhandlungsreise, analog dazu die Handlungsweisen zu Behandlungsweisen. Etwas Gutes bringt es wie immer mit sich, und zwar Emotionsfestigkeit und Stressresistenz. Zweckmäßige Eigenschaften für das große Vorhaben.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

ich muss immer sooo schoen lachen...freut mich, ich streng mich ah an aber....das gemeine internet