Was müssen wir für ein Glück haben, dass durch vergangene sisyphos'sche Handlungen der verschiedenen Anhänger Sisyphos' Dinge entstanden sind, die unseren Naturwillen auf hinterlistigste Weise etwas "vor-fatamorganisieren". Dinge, die zwar zeitvertreibend, aber auch verstandes- und denkfördernd sind, die vom Willen sozusagen nicht mehr als kraftaufwändiges Arbeiten angesehen werden, sondern - ganz im Gegenteil - als faulenzende, handlungsfremde, sinnlose, unbewegte und kräftesparende Reglosigkeit. Sie, die Dinge, haben also genau die Eigenschaften, die unser Wille über alles liebt; im Volksmund wäre das gewissermaßen die "Trüffel-wurst" für den "Schweine-hund".
Beispiele sind hier sehr zahlreich und vielfältig: Am beliebtesten sind wohl [denk-voraussetzende] Computerspiele, Kartenspiele und Rätsel, was aber nur die allgemeinen Dinge sind. Aus irgendeinem spekulativen Grund, erschaffen wir uns noch zusätzlich bestimmte Interessensplantagen, die wir nach belieben bepflanzen können.
Man sieht: durch das setzen falscher Spiegelbilder, verhinderten sisyphos'sche Geniestreiche die Macht der Natur über den Menschen; die Spiegelbilder scheinen sogar durch ihre optischen Täuschungsmanöver die Natur in ein auswegloses Labyrinth gleichwirkender und -aussehender Phänomene, bzw. Erscheinungen gesetzt zu haben.
Wer wundert sich da noch über die Strafe des Sisyphos', der zuerst den Stein ins Rollen gebracht hat - was am Ende auch seine Strafe war (und gleich hinterher kommt sofort die Frage: Strafe?!)?
Am Mittwoch geht es wahrscheinlich für mehrere Tage an die mecklenburgische Seenplatte, um in trister Einsamkeit etwas mehr Denkkraft für das nächste Thema zu gewinnen: Interaktive Transzendenz. Es bleibt ja noch etwas Zeit bis es zur skandinavischen Küste geht!
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